Die Biberacher Gipfelstürmer

Es begann als kleine, privat organisierte Skiausfahrt und wurde zu einer Skiausfahrt der Extraklasse. Am 23. Februar um 7.00 Uhr startete ein Bus mit 46 hoch motivierten Ski- und Snowboardfahrern, Langläufern und Wanderern.

Die Organisatorin Astrid Göddert hatte anfangs nur eine kurze Mail an ein paar Bekannte geschickt mit der Anfrage, wer Lust hätte sich einer Skiausfahrt anzuschließen, und mit der Idee, man könne ja mit einem Bus fahren, wenn genügend Leute zusa enko en würden. Kaum war die Mail verschickt, stieg die Zahl der Mitfahrenden von Stunde zu Stunde. Am Ende war es eine Großfamilie mit 46 Personen, die mit einem Bus von Klusch-Reisen in Richtung Fellhorn- Kanzelwand startete.

2012 Skiausfahrt
Biberacher Skiausfahrt 2012. Foto: Annemarie Zultner

Gegen 9.00 Uhr kam der Bus an der Talstation am Fellhorn an. Die Großfamilie verstreute sich und ging ihrer Wege. Die Ski- und Snowboarder fuhren mit der Gondelbahn auf den Gipfel und konnten bei angenehmem Wetter die Pisten unsicher machen. Die Langläufer suchten die präparierten Loipen und die Wanderer stapften mit festem Schuhwerk durch den Schnee und genossen die herrliche Umgebung. Abends trafen sich alle wieder an der Talstation und stürmten die Open-Air Apres-Ski-Bar. Es dauerte nicht lange, bis das erste Schneehäschen zum Tanzen aufgefordert wurde. So wurde aus der Apres-Ski-Bar eine vereiste Tanzfläche, die selbst von denen, die noch ihre Skischuhe anhatten, gestürmt wurde. Bei fetziger Schlagermusik ging ein wunderschöner Tag im Schnee und anschließend auf der Heimfahrt im Bus zu Ende.

Unser Geburtstagskind Ralf Wenrich wurde im Bus und bei ihm zu Hause von allen Reisenden gebührend gefeiert. Vielen Dank an Familie Wenrich, die die komplette Gesellschaft den ganzen Tag über verköstigte. 


Bei unserem Busfahrer Werner Klusch aus München möchten wir uns recht herzlich für seine Geduld und Toleranz bedanken und dass er uns wohlbehalten wieder zu Hause abgesetzt hat, und natürlich bedanken wir uns bei Astrid Göddert – ohne sie wäre diese Skiausfahrt nicht zustande gekommen. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: „Der Berg ruft.“

Marion Mailat